Risiko Diabetes Typ 2 für Mütter


Stillen verändert Stoffwechsel
Risiko Diabetes Typ 2 für Mütter

Vor der Entbindung entwickeln vier Prozent der schwangeren Frauen in Deutschland einen Schwangerschaftsdiabetes. Im Laufe des folgenden Jahrzehnts erkrankt jede Zweite von ihnen an Diabetes Typ 2. Der Stoffwechsel scheint dabei eine Rolle zu spielen.

Stillen Mütter mit Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) ihren Nachwuchs mindestens drei Monate, stellt sich ein Schutzeffekt ein, der bis zu 15 Jahre nach einem Schwangerschaftsdiabetes vor der Entwicklung eines Diabetes Typ 2 schützen kann. Dies konnten Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum-München nachweisen in einer früheren Studie nachweisen.

Langjähriger Schutzeffekt nach drei Monaten Stillen

Doch ist der Stoffwechsel für diesen Effekt verantwortlich? Dieser Frage ging ein anderes Team des Helmholtz-Zentrum-München nach. Dafür untersuchten die Wissenschaftler rund 200 Patientinnen, die einen Schwangerschaftsdiabetes entwickelt hatten. Die Entbindung lag durchschnittlich dreieinhalb Jahre zurück. Die Forscher analysierten dabei die Blutproben der Frauen, die diese vor und nach der Einnahme einer Zuckerlösung abgegeben hatten.

Stillen beeinflusst krankheitsrelevante Stoffwechselvorgänge

„Wir konnten beobachten, dass sich die Stoffwechselprodukte der Frauen, die länger als drei Monate gestillt hatten, deutlich von jenen unterschieden, die kürzere Stillzeiten hatten“, berichtet Erstautorin Dr. Daniela Much vom Institut für Diabetesforschung (IDF). Dabei wurde die Aufmerksamkeit des Teams auf zwei Stoffwechselprodukte gelenkt, die bereits in früheren Studien mit Insulinresistenz und Diabetes Typ 2 in Zusammenhang gebracht wurden. „Die Ergebnisse unserer Studie liefern Hinweise auf krankheitsrelevante Stoffwechselpfade, die durch den Stillvorgang beeinflusst werden und somit dem Schutzeffekt zu Grunde liegen könnten“, erklärt die Studienleiterin Dr. Sandra Hummel.

Stillen sei tatsächlich eine kostengünstige Methode, langfristig die Gefahr für Diabetes Typ 2 bei Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes zu senken. „Das Ziel ist nun, Strategien zu entwickeln, die langfristig das Stillverhalten insbesondere von Müttern mit Schwangerschaftsdiabetes verbessern“, erklärt Dr. Hummel.

Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)

Helmholtz-Zentrum-München

Kinderfreundliche Apotheke

Viel Platz ist in unserer Apotheke auch für Ihren Kinderwagen vorhanden.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Köln

Medikamente bestellen

 


Onlineshop

Wir haben annähernd 10.000 verschiedene Artikel für Sie vorrätig

Sollten wir Ihr Produkt nicht vorrätig haben, bestellen wir es Ihnen in der Regel innerhalb von 3 Stunden

ONLINESHOP

News

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Unterleibsschmerzen bei Frauen
Unterleibsschmerzen bei Frauen

Viele Ursachen behandelbar

Viele Frauen leiden regelmäßig an Schmerzen im Unterleib – zum Beispiel in Zusammenhang mit der Menstruation. Viele Frauen akzeptieren die Beschwerden, weil sie glauben, dass sich dagegen nichts tun lässt. Doch viele Ursachen sind gut behandelbar.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Colonia-Apotheke
Inhaber Philippe Bartels
Telefon 0221/9 32 07 47
Fax 0221/9 32 07 48
E-Mail info@colonia-apotheke.de